Verkaufsförderung -

Verkaufsförderung

Zu den wichtigsten Marketinginstrumenten in der Wirtschaft – gerade in Einzelhandel – gehört die sogenannte Verkaufsförderung. Am häufigsten begegnet uns dieses Instrument in den Schaufenstern der Einkaufspassagen. Eine klassische Maßnahme zur Verkaufsförderung ist zum Beispiel spürbare Preisreduzierung eines oder mehrerer Produkte und die werbewirksame Vermarktung dieser Aktion. Dazu gehört gehört das bekannte „SALE“ im Schaufenster oder direkt im Laden, was auf das „Vorteilsangebot“ aktiv hinweisen soll.

1. Begriffsdefinition Verkaufsförderung

Unter der Verkaufsförderung versteht man in der Regel die Gesamtzahl aller Marketingmaßnahmen über einen zeitlich genau definierten und begrenzten Zeitraum. Mithilfe dieser „Aktivitäten“ sollen die Verkaufszahlen der jeweiligen Produkte verbessert/erhöht werden.

Die Verkaufsförderung unterscheidet sich dabei durch insbesondere durch die Zeitbegrenzung entscheidend von den üblichen Werbemaßnahmen – der klassischen Werbung.

Ziel:

Die Kunden sollen aktiv zum Kauf angeregt werden und zwar nicht irgendwann – sondern umgehend. Es erfolgt eine gezielte Verkaufsförderung.

Bei der klassischen Werbung steht hingegen im Vordergrund die Aufmerksamkeit überhaupt auf ein Produkt des Händlers zu lenken und ihm die Vorteile der Produkte zu verdeutlichen. Hier soll zunächst ein Kaufgrund gefunden werden.

2. Zielgruppen der Verkaufsförderung

Die Verkaufsförderung als wichtiger Bestandteil im Marketing, richtet sich natürlich nicht nur an die Konsumenten in den Einkaufspassagen einer Stadt.

Zu den klassischen Zielgruppen gehören:

  1. Händler
  2. Hersteller
  3. Konsumenten

Dabei richten sich die Werbemaßnahmen der Verkaufsförderung immer ganz nach der Zielgruppe.

Bei den Konsumenten sollen in erster Linie die:

  • Erstkäufer
  • Wiederholungskäufer

dazu animiert werden, ein bestimmtes Produkt zu erwerben. Damit sollen die Verkaufszahlen – auch durch den begrenzten Zeitraum der Aktionen – erheblich gesteigert werden. Dies soll natürlich auch zu nachhaltigen Effekten führen, sodass die Verkaufszahlen langfristig steigen.

Bezüglich der Händler steht bei der Verkaufsförderung im Vordergrund, ihnen stichhaltige Gründe zu bieten, warum sie ein bestimmtes Produkt in ihr Sortiment aufnehmen sollten oder warum es sich lohnt eine bestimmte Produktlinie überhaupt anzubieten.

3. Maßnahmen zur Verkaufsförderung

Zu den Maßnahmen der Verkaufsförderung, die jeder täglich zu Gesicht bekommt zählen beispielsweise auffällige Dekorationen in Ladengeschäften und deren Schaufenstern. Großflächige Plakate mit klarer Kennzeichnung von Rabatt-Aktionen mit einer gewissen Laufzeit als auch gezielte Verkaufsveranstaltungen vor Ort, gehören zu diesen Maßnahmen.

Allerdings sind diese Maßnahmen nicht zwangsläufig nur auf den reinen Preisvorteil ausgerichtet.

Es zählen auch Optionen wie:

  • übersichtliches und erweitertes Bestellsystem (mit klaren Vorteilen gegenüber der Konkurrenz)
  • erweiterte Zahlungsmöglichkeiten (gerade beim Online-Kauf)
  • besondere Preisnachlässe und Rabatte für einen bestimmten Zeitraum
  • Vergabe von Merchandising-Produkten zur Kundenbindung

zur Verkaufsförderung, weil diese die entscheidenden Vorteile gegenüber der Konkurrenz hervorheben sollen und so zu einer unmittelbaren Kaufentscheidung beitragen.

Die üblichen Maßnahmen zur Verkaufsförderung sind zudem:

  • Preisausschreiben
  • Warenproben
  • Zugaben
  • Punktesysteme
  • Zweitplatzierungen
  • Zweitnutzenverpackungen
  • Bonusprodukte
  • Sonderpreise


  • Themenübersicht

    Hier stellen wir die verschiedenen Marketinginstrumente zur Erstellung eines Marketing-Mix vor. Zudem beschreiben wir Marketing-Ziele, Analysen und Strategien wie den Produktlebenszyklus oder die SWOT-Analyse
  • Lexikon: neuste Kurzdefinionen