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FAQ Marketing: 20 Prüfungsfragen zu Marketinginstrumenten – kurz beantwortet

Geprüft am 10.10.2026Lesezeit 2 Minuten3 Quellen
Inhalt dieser Seite
  1. Marketing-Mix
  2. Analysen
  3. Ziele und Strategien
  4. Deine Frage fehlt?
  5. Häufige Fragen

Das Wichtigste in Kürze

  • Kurzantworten auf die 20 Fragen, die in IHK-Prüfungen, Klausuren und Gründerberatungen am häufigsten vorkommen.
  • Jede Antwort verweist auf den ausführlichen Artikel.
  • Fehlt eine Frage? Suche auf der Startseite oder Kontakt.

Die Fragen, die uns seit 2012 erreichen und die in Prüfungen regelmäßig vorkommen – mit kurzen Antworten und dem Link zur ausführlichen Seite.

Marketing-Mix

Was sind Marketinginstrumente?

Die Maßnahmenbereiche, mit denen ein Unternehmen den Markt bearbeitet – klassisch die 4 P: Produkt-, Preis-, Distributions-, Kommunikationspolitik. Ihre abgestimmte Kombination ist der Marketing-Mix. → Marketing-Mix

Was sind die 7 P?

Die 4 P plus People, Process, Physical Evidence – für Dienstleistungen. → 7 P

Was ist der Unterschied zwischen Produktvariation und Produktdifferenzierung?

Variation ersetzt das alte Produkt (Relaunch), Differenzierung stellt eine Variante daneben. → Produktpolitik

Wie berechnet man den Verkaufspreis?

Selbstkosten + Gewinnaufschlag = Nettopreis; + Rabattreserve = Listenpreis; + USt = Bruttopreis; dann gegen Markt und Wettbewerb prüfen. → Preiskalkulator

Skimming oder Penetration?

Skimming: hoch starten, senken (Innovationen). Penetration: niedrig starten, Markt erobern (Massenmarkt). → Preisstrategien

Direkter oder indirekter Vertrieb?

Direkt: ohne Handel, volle Marge, Kundenkontakt. Indirekt: über Handel, Reichweite, Handelsspanne. → Distributionspolitik

Was bedeutet AIDA?

Attention, Interest, Desire, Action – Stufen der Werbewirkung. → Kommunikationspolitik

Was ist der Unterschied zwischen Werbung und Verkaufsförderung?

Werbung wirkt langfristig auf Einstellung; Verkaufsförderung schafft befristet einen Kaufanreiz. → Verkaufsförderung

Was ist der Streuverlust?

Anteil der Werbekontakte außerhalb der Zielgruppe. → Lexikon

Analysen

Was gehört in eine SWOT-Analyse?

Intern Stärken und Schwächen, extern Chancen und Risiken – und die Kombination zu Strategien SO, ST, WO, WT. → SWOT + Generator

Was ist der Unterschied zwischen Chance und Stärke?

Stärke: intern, beeinflussbar. Chance: extern, Umfeldentwicklung. Test: Gäbe es die Chance auch ohne das Unternehmen? → Chancen-Risiken-Analyse

Wie berechnet man den relativen Marktanteil?

Eigener Marktanteil ÷ Anteil des stärksten Wettbewerbers; ab 1,0 Marktführer. → BCG-Rechner

Was ist eine Cash Cow?

Produkt mit hohem relativem Marktanteil in einem Markt mit geringem Wachstum – wird abgeschöpft und finanziert Stars und Question Marks. → Portfolio-Analyse

Welche Phasen hat der Produktlebenszyklus?

Einführung, Wachstum, Reife, Sättigung, Degeneration; Gewinnmaximum in der Reife, Umsatzmaximum in der Sättigung. → Produktlebenszyklus

Was sind die fünf Stufen nach Maslow?

Physiologische Bedürfnisse, Sicherheit, soziale Bedürfnisse, Wertschätzung, Selbstverwirklichung. → Maslow

Ziele und Strategien

Was bedeutet SMART?

Spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch, terminiert. → Ziel-Formulierer

Was sind ökonomische und psychografische Marketingziele?

Ökonomisch: Umsatz, Absatz, Marktanteil, Gewinn. Psychografisch: Bekanntheit, Image, Zufriedenheit, Kaufabsicht. → Marketingziele

Was sind die Wettbewerbsstrategien nach Porter?

Kostenführerschaft, Differenzierung, Nische (Fokussierung). → Wettbewerbsstrategien

Was ist die Ansoff-Matrix?

Marktdurchdringung, Marktentwicklung, Produktentwicklung, Diversifikation – vier Wachstumswege mit steigendem Risiko. → Ansoff

Was ist Marktsegmentierung?

Aufteilung des Markts in Gruppen mit ähnlichem Kaufverhalten, um jede gezielt zu bearbeiten; Kriterien geografisch, demografisch, psychografisch, verhaltensbezogen. → Segmentierung

Deine Frage fehlt?

Nutze die Suche auf der Startseite oder das Lexikon. Fragen, die andere auch interessieren, nehmen wir auf – schreib uns.

Häufige Fragen

Was sind die wichtigsten Marketinginstrumente?

Die vier P des Marketing-Mix: Produktpolitik, Preispolitik, Distributionspolitik und Kommunikationspolitik. Für Dienstleistungen ergänzt um People, Process und Physical Evidence.

Welche Marketing-Analysen gibt es?

SWOT-Analyse (mit Stärken-Schwächen- und Chancen-Risiken-Analyse), Portfolio-Analyse (BCG-Matrix), Produktlebenszyklus, Positionierungsanalyse, PESTEL und Branchenstrukturanalyse nach Porter.

Wie formuliert man ein Marketingziel?

SMART: mit Kennzahl, Zielwert, Ausgangswert, Datum und Verantwortlichem – zum Beispiel „Neukunden pro Monat von 120 auf 180 bis 30.06.2027“.

Quellen

  1. Meffert, H. et al.: Marketing. Grundlagen marktorientierter Unternehmensführung. Springer Gabler – https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-21196-7 (abgerufen 10.10.2026)
  2. Gabler Wirtschaftslexikon: SWOT-Analyse – https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/swot-analyse-52664 (abgerufen 10.10.2026)
  3. Munich Business School, BWL-Lexikon: Marketing-Mix – https://www.munich-business-school.de/l/bwl-lexikon/marketing-mix (abgerufen 10.10.2026)
Redaktion Marketinginstrumente.net. Vollständig neu geschrieben und geprüft am 10.10.2026. Lernhilfe, keine Beratung im Einzelfall.

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