FAQ Marketing: 20 Prüfungsfragen zu Marketinginstrumenten – kurz beantwortet
Inhalt dieser Seite
Das Wichtigste in Kürze
- Kurzantworten auf die 20 Fragen, die in IHK-Prüfungen, Klausuren und Gründerberatungen am häufigsten vorkommen.
- Jede Antwort verweist auf den ausführlichen Artikel.
- Fehlt eine Frage? Suche auf der Startseite oder Kontakt.
Die Fragen, die uns seit 2012 erreichen und die in Prüfungen regelmäßig vorkommen – mit kurzen Antworten und dem Link zur ausführlichen Seite.
Marketing-Mix
Was sind Marketinginstrumente?
Die Maßnahmenbereiche, mit denen ein Unternehmen den Markt bearbeitet – klassisch die 4 P: Produkt-, Preis-, Distributions-, Kommunikationspolitik. Ihre abgestimmte Kombination ist der Marketing-Mix. → Marketing-Mix
Was sind die 7 P?
Die 4 P plus People, Process, Physical Evidence – für Dienstleistungen. → 7 P
Was ist der Unterschied zwischen Produktvariation und Produktdifferenzierung?
Variation ersetzt das alte Produkt (Relaunch), Differenzierung stellt eine Variante daneben. → Produktpolitik
Wie berechnet man den Verkaufspreis?
Selbstkosten + Gewinnaufschlag = Nettopreis; + Rabattreserve = Listenpreis; + USt = Bruttopreis; dann gegen Markt und Wettbewerb prüfen. → Preiskalkulator
Skimming oder Penetration?
Skimming: hoch starten, senken (Innovationen). Penetration: niedrig starten, Markt erobern (Massenmarkt). → Preisstrategien
Direkter oder indirekter Vertrieb?
Direkt: ohne Handel, volle Marge, Kundenkontakt. Indirekt: über Handel, Reichweite, Handelsspanne. → Distributionspolitik
Was bedeutet AIDA?
Attention, Interest, Desire, Action – Stufen der Werbewirkung. → Kommunikationspolitik
Was ist der Unterschied zwischen Werbung und Verkaufsförderung?
Werbung wirkt langfristig auf Einstellung; Verkaufsförderung schafft befristet einen Kaufanreiz. → Verkaufsförderung
Was ist der Streuverlust?
Anteil der Werbekontakte außerhalb der Zielgruppe. → Lexikon
Analysen
Was gehört in eine SWOT-Analyse?
Intern Stärken und Schwächen, extern Chancen und Risiken – und die Kombination zu Strategien SO, ST, WO, WT. → SWOT + Generator
Was ist der Unterschied zwischen Chance und Stärke?
Stärke: intern, beeinflussbar. Chance: extern, Umfeldentwicklung. Test: Gäbe es die Chance auch ohne das Unternehmen? → Chancen-Risiken-Analyse
Wie berechnet man den relativen Marktanteil?
Eigener Marktanteil ÷ Anteil des stärksten Wettbewerbers; ab 1,0 Marktführer. → BCG-Rechner
Was ist eine Cash Cow?
Produkt mit hohem relativem Marktanteil in einem Markt mit geringem Wachstum – wird abgeschöpft und finanziert Stars und Question Marks. → Portfolio-Analyse
Welche Phasen hat der Produktlebenszyklus?
Einführung, Wachstum, Reife, Sättigung, Degeneration; Gewinnmaximum in der Reife, Umsatzmaximum in der Sättigung. → Produktlebenszyklus
Was sind die fünf Stufen nach Maslow?
Physiologische Bedürfnisse, Sicherheit, soziale Bedürfnisse, Wertschätzung, Selbstverwirklichung. → Maslow
Ziele und Strategien
Was bedeutet SMART?
Spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch, terminiert. → Ziel-Formulierer
Was sind ökonomische und psychografische Marketingziele?
Ökonomisch: Umsatz, Absatz, Marktanteil, Gewinn. Psychografisch: Bekanntheit, Image, Zufriedenheit, Kaufabsicht. → Marketingziele
Was sind die Wettbewerbsstrategien nach Porter?
Kostenführerschaft, Differenzierung, Nische (Fokussierung). → Wettbewerbsstrategien
Was ist die Ansoff-Matrix?
Marktdurchdringung, Marktentwicklung, Produktentwicklung, Diversifikation – vier Wachstumswege mit steigendem Risiko. → Ansoff
Was ist Marktsegmentierung?
Aufteilung des Markts in Gruppen mit ähnlichem Kaufverhalten, um jede gezielt zu bearbeiten; Kriterien geografisch, demografisch, psychografisch, verhaltensbezogen. → Segmentierung
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Häufige Fragen
Was sind die wichtigsten Marketinginstrumente?
Die vier P des Marketing-Mix: Produktpolitik, Preispolitik, Distributionspolitik und Kommunikationspolitik. Für Dienstleistungen ergänzt um People, Process und Physical Evidence.
Welche Marketing-Analysen gibt es?
SWOT-Analyse (mit Stärken-Schwächen- und Chancen-Risiken-Analyse), Portfolio-Analyse (BCG-Matrix), Produktlebenszyklus, Positionierungsanalyse, PESTEL und Branchenstrukturanalyse nach Porter.
Wie formuliert man ein Marketingziel?
SMART: mit Kennzahl, Zielwert, Ausgangswert, Datum und Verantwortlichem – zum Beispiel „Neukunden pro Monat von 120 auf 180 bis 30.06.2027“.
Quellen
- Meffert, H. et al.: Marketing. Grundlagen marktorientierter Unternehmensführung. Springer Gabler – https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-21196-7 (abgerufen 10.10.2026)
- Gabler Wirtschaftslexikon: SWOT-Analyse – https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/swot-analyse-52664 (abgerufen 10.10.2026)
- Munich Business School, BWL-Lexikon: Marketing-Mix – https://www.munich-business-school.de/l/bwl-lexikon/marketing-mix (abgerufen 10.10.2026)
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